Ein Therapiehund für die Lebenshilfe Oberndorf
Die Menschen mit Behinderungen der Lebenshilfe Werkstätte in Oberndorf haben in Hund ,,Paul‘‘ einen richtigen Freund gefunden. Ob als Seelentröster bei Problemen oder Aggressionshemmer bei Streit – Paul beruhigt durch seine Anwesenheit, schenkt Freundschaft und Nähe.
Bessere Laune in der Gruppe
„Paul hat eine sehr positive Wirkung auf unsere Gruppe. Die Menschen mit Behinderung sind bei Anwesenheit des Hundes ruhiger und aufmerksamer und lernen durch den Umgang mit dem Hund, rücksichtsvoller miteinander umzugehen“, erzählt Isabelle Grötzinger, Betreuerin in der Lebenshilfe Werkstätte Oberndorf und Besitzerin von Paul. Damit das Zusammenleben zwischen den Menschen mit Behinderung und dem Hund funktioniert, müssen gewisse Verhaltensregeln eingehalten werden. Die Menschen mit Behinderung lernen Rücksicht auf das Tier zu nehmen und wenn Paul auf seinem Platz liegt, wird er in Ruhe gelassen.
Paul ist ein ehemaliger rumänischer Straßenhund, der von der Hundehilfe am Attersee in letzter Minute aus einer Tötungsstation gerettet wurde. Durch seine ruhige Art war er geeignet als Therapiehund ausgebildet zu werden. Ohne Probleme schafften ,,Paul‘‘ und Isabelle Grötzinger die Prüfung der Therapiehundeausbildung des Österreichischen Tierschutzvereins. Damit sind die beiden berechtigt als ÖTV-Therapiehundeteam neben Kliniken oder Altersheimen auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu besuchen.