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Salzachbrücke

Lebensrettende Maßnahmen setzen und richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen

Die Polytechnischen Schulen im Bundesland Salzburg versuchen die Schülerinnen und Schüler nicht nur bestmöglich auf den späteren Berufsalltag, sondern auch auf eventuelle Notsituationen im Straßenverkehr vorzubereiten, um im Ernstfall lebensrettende Maßnahmen treffen zu können.

Brenzligen Situationen im Straßenverkehr ausweichen

Mit gefährlichen Extremsituationen im Straßenverkehr gekonnt und souverän umgehen ist das Ziel des Moped-Fahrsicherheitstrainings der Polytechnischen Schulen im Land Salzburg. Die Trainingslektionen beim Fahrsicherheitstraining sind lehrreich und vielseitig. Vom sorgsamen Umgang mit dem Fahrzeug bis hin zum Sicherheitscheck ist alles dabei. "Die Jugendlichen lernen Slalomfahren, Zielbremsungen, Notbremsungen und vieles mehr, damit sie im Straßenverkehr richtig reagieren können und brenzligen Situationen ausweichen können. Diese Unfallprävention für Jugendliche ist heute an den Schulen unverzichtbar", so Günther Frühwirt vom ARBÖ Fahrsicherheitszentrum Straßwalchen.

Lebensrettende Maßnahmen setzen

Beim 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs, der auch für den späteren Führerschein angerechnet werden kann, lernen die Jugendlichen, sich auf mögliche Unfallsituationen vorzubereiten, wie beispielsweise das Erkennen von Bewusstlosigkeit, einen Notruf betätigen, das Anlegen von Verbänden oder helfende Maßnahmen setzen wie etwa den Verletzten oder die Verletzte in die stabile Seitenlage zu bringen oder eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen. Zudem befähigt der Schein zum betrieblichen Ersthelfer oder zur betrieblichen Ersthelferin im späteren Lehrbetrieb.

"In einer Notsituation die richtige Entscheidung treffen, kann Leben retten. Für die Schülerinnen und Schüler sind das wertvolle Lehrstunden, die sie nicht nur auf den Berufsalltag, sondern auch auf eventuelle Notsituationen im Leben vorbereiten sollen", so Georg Schöfegger, Lehrer an der Polytechnischen Schule Strobl am Wolfgangsee.
 
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