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Wohlfühlregion Seelentium wächst

Drei Länder – ein Vision
Neue Partnergemeinden bei Seelentium


Was als engagierte regionale Initiative begann, ist mittlerweile zu einem touristischen
Vorzeigeprojekt im Dreiländereck Oberösterreich – Bayern – Salzburg geworden: der
Tourismusverein Seelentium. Rechtzeitig zum Landesausstellungsjahr 2012 wächst die
ursprüngliche Oberinnviertler Kooperation kräftig weiter. Mattighofen, Lamprechtshausen und St. Georgen bei Salzburg sind ab sofort Teil der „Wohlfühlregion Seelentium“.


Der Gast, der vor Jahrzehnten als Sommerfrischler an die Moorseen der Oberinnviertler Seenplatte reiste und hier seinen gesamten Urlaub verbrachte, existiert kaum mehr. Mit den wachsenden Ansprüchen der Menschen sind auch die Anforderungen an die Tourismusdestinationen gestiegen. Je vielfältiger und attraktiver sich eine Region präsentiert, desto eher wird sich der Gast zum Bleiben entschließen. Auch die Mobilität ist gestiegen: früher blieb der Urlauber eher an einem Ort, heute erkundet er mit Fahrrädern, E-Bikes, zu Fuß oder auch mit dem Auto die nähere Umgebung seines Urlaubsdomizils. In der Tourismusgemeinde Franking hat man dies bereits 2005 erkannt, als hier Seelentium gegründet wurde. Nur gemeinsam mit den Umlandgemeinden war an einen lebendigen zukünftigen Tourismus zu denken.


Themen statt Gemeinden

Mit dem Beitritt der drei neuen Gemeinden rückt bei Seelentium eindeutig der Thementourismus in den Vordergrund, womit man den aktuellen Trends Rechnung trägt. Für Naturfreunde wird der größte Moorkomplex Österreichs vom Weidmoos bis zum Ibmer Moor mit den naturbelassenen Moorseen gemeinsam als Wander- und Erholungsgebiet angeboten, auch die Salzach wird von den geschützten Uferbereichen bei St. Georgen bis zum Salzachdurchbruch in Ach durchgehend beworben. Radwege vernetzen überdies die malerischen bayerischen Städte Tittmoning und Burghausen mit den Naturjuwelen auf der österreichischen Seite der Salzach.


Auch das Thema „Stille Nacht“ wird künftig für den Gast intensiver erlebbar sein. Vom Geburtsort des Komponisten Franz Xaver Gruber in Hochburg mit dem „Gruberhäusl“ und dem Friedensweg bis hin zu seiner späteren Schule in Arnsdorf, die heute als älteste noch aktive Volksschule Österreichs gilt und überdies das Stille-Nacht-Museum beherbergt, werden künftig Reiseangebote die markanten Punkte von „Stille Nacht“ sowohl auf Salzburger als auch auf oberösterreichischem Gebiet verknüpfen.


Moor, Mohr & more

Was haben Lamprechtshausen und die Philosophie des neuen Tourismuspartners „Seelentium“ gemeinsam? Die Seele des Wassers…, die Stille der Natur… und die „Stille Nacht“. Unter dem Motto „Moor, Mohr & more“ erlebt der Seelentium-Gast erholsame, informative und schöne Stunden in Lamprechtshausen.


Als „Stille Nacht Gemeinde“ zeichnet sich Arnsdorf durch seine geschichtsträchtige Vergangenheit um Franz Xaver Gruber, dem Komponisten des weltweit bekannten Weihnachts- und Friedensliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ und Joseph Mohr, dem Texter dieses Liedes aus. Das 2011 neu gestaltete „Stille Nacht Museum Arnsdorf“ entführt den Gast in die Einfachheit und Stille der Zeit Grubers.


Das „Moor“ in dem aussagekräftigen Slogan steht für das Weidmoos - dem
renaturierten Vogelparadies. Von einem hohen Aussichtsturm aus gewinnt der Besucher Einblicke in eine faszinierende Landschaft - Wasserflächen, kleine Inseln mit bizarren Baumformationen, Wiesen und Moorflächen – belebt und bewegt durch unzählige Vogelarten.


Eben diese „Natur- und Seelenerlebnisse“ machen Lamprechtshausen zum beliebten

Tagesausflugsziel und Naherholungsgebiet.


Gute Nachbarschaft ist Herzenssache

„Die Grenzen zu Oberösterreich und Bayern hat es für uns nie wirklich gegeben. Als Moorgemeinde sind wir geschichtlich ohnedies sehr eng mit unseren Nachbarn verbunden. Durch die Überfuhr konnten wir uns auch immer mit unseren bayerischen Freunden sehr gut austauschen. Diese gute Nachbarschaft ist immer eine Herzenssache der St. Georgener gewesen – und daher macht uns die Zusammenarbeit mit Seelentium ganz besonders glücklich!“


Bürgermeister Fritz Amerhauser freut sich über die grenzübergreifende Kooperation der Seelentium-Gemeinden in Salzburg, Oberösterreich und Bayern. Schon bisher war das Moorbad St. Felix Mitglied dieses Tourismusvereins, bei der Islandpferde-WM in St. Radegund präsentierte sich St. Georgen erstmals im Rahmen der Seelentium-Gemeinden. „Was uns an Seelentium am besten gefallen hat und uns endgültig überzeugt hat ist, dass alle Themen sehr stark zur heimischen Bevölkerung transportiert werden,“ würdigt Fritz Amerhauser das starke regionale Engagement von Seelentium.


St. Georgen bei Salzburg kann seinerseits jede Menge attraktiver Freizeit-, Natur- und Kulturschätze in die Tourismusgemeinschaft einbringen. In der sanfthügeligen Umgebung befinden sich nicht weniger als 10 Kapellen, eine Reihe von Bildstöcken, Wetterkreuze und vier Kirchen. Im Landschaftsschutzgebiet Weidmoos liegen Moore, Weiher und seltene Biotope. Freunde von Moorbädern und „Gesundheitsfreaks“ begeben sich ins Moorbad St. Felix. Es gibt viele Möglichkeiten zum Aktivsein: vom Wandern und Radwandern bis hin zum Schwimmen und Reiten. St. Georgen besitzt ein Sportzentrum, das weitere Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten bietet: drei  Tennisplätze, Fußballplatz, Skaterplatz, Asphaltbahnschießen sowie Volley- und Beachvolleyballplatz.


St. Georgen bei Salzburg liegt auf 403 m Seehöhe im Salzburger Land, rund 20 km nördlich der Stadt Salzburg an der Grenze zu Bayern und Oberösterreich. In der 25 km² großen Gemeinde leben etwa 3000 Einwohner. Mit der Lokalbahn kann man St. Georgen schnell und umweltschonend aus dem Zentralraum Salzburg erreichen und von hier aus zu Fuß oder mit dem Rad das größte Moorgebiet Österreichs sowie die großteils unter Naturschutz stehenden Salzachauen erkunden.


Kultur, Natur und Einkaufserlebnis

Mattighofen ist einer der drei Austragungsorte der Landesausstellung 2012 „Verbündet – verfeindet – verschwägert“. Diese Chance möchte man im momentan eher als Einkaufs- und Industriestadt bekannten Zentrum des Mattigtals nutzen, um das reiche kulturelle Erbe der Stadt hervorzustreichen und mit einer Vielzahl von kulturellen sowie touristischen Aktivitäten Gäste zum Kommen und zum Bleiben zu bewegen.


„Die Kooperation mit Seelentium ist für uns die ideale Plattform, um dieses Ziel zu erreichen,“ betont
Herbert Karer, Obmann des Tourismusverbandes Mattighofen. „Die Kombination aus Naturerlebnis, Kultur und Shopping wird bei vielen Besuchern Anklang finden. Der Tourismusverband Mattighofen hat derzeit noch wenig Erfahrung im klassischen Tourismus, gemeinsam mit den Experten von Seelentium werden wir aber sicher den bestmöglichen Erfolg für unsere Stadt erzielen!“


Mattighofen wird sich bei Seelentium in mehreren Sparten einbringen. Neben der Landesausstellung und den damit verbundenen Veranstaltungen punktet die Stadt mit einem vielfältigen kulturellen Programm, das von klassischen Konzerten bis hin zu traditionellen Festen reicht. Der Stadtplatz mit seinen bunten Häuserfassaden lädt zum Bummeln und Einkaufen ein, während Naturliebhaber auf dem Naturlehrpfad Hofau einen Einblick in die Flora und Fauna des Hofau Waldes erhalten. Aber nicht nur Geschichte und Natur, sondern auch die Wirtschaft lockt Gäste nach Mattighofen.
Werksführungen bei KTM, von dem übrigens die E-Bikes der Wohlfühlregion Seelentium stammen, sind ganzjährig stark gefragt.


Bei der Kooperation mit Seelentium hat man in Mattighofen aber nicht nur den Tourismus im Auge, sondern auch die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung. „Gemeinsam mit den anderen Gemeinden und Städten können wir ein sehr breit gefächertes Freizeit- und Kulturangebot offerieren, das letztlich auch wieder die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Mattighofen erhöht,“ erläutert Herbert Karer. „Wir freuen uns jedenfalls sehr auf eine gemeinsame Zukunft mit Seelentium!“


Verbündet, verfeindet, verschwägert. Bayern & Österreich

Das zentrale Interesse im Jahr 2012 gilt natürlich der gemeinsamen bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung, die vom 27. April bis 4. November 2012 in Burghausen, Braunau (Ranshofen) und Mattighofen stattfindet.


Die Gäste dieser Großveranstaltung sollen das Lebensgefühl der
Wohlfühlregion Seelentium spüren und später wieder hierher zurückkehren. Mit Mattighofen und Lamprechtshausen gibt es zwei exzellente Anbindungen an das Schienennetz der ÖBB und der Salzburger Lokalbahn, von denen Anschlüsse an das Radwegenetz der Landesausstellung bestehen.


Pressemeldungen des Tourismusvereins Seelentium und des Tourismusverbandes Lamprechtshausen