"Ich bin stolz darauf, dass in Salzburg die Zahl der Schulen, die mit dem Gütesiegel für die schulische Tagesbetreuung ausgezeichnet wurden, verdreifacht werden konnte. Dies zeigt, dass Salzburgs Schulen mit großem Einsatz kontinuierlich an einer Verbesserung und Weiterentwicklung der schulischen Tagesbetreuung arbeiten. Mit der Verleihung des Gütesiegels wird den Schulen die verdiente Anerkennung ihres qualitativ hochwertigen Angebots zuteil, von dem die Schülerinnen und Schüler profitieren. Die Eltern haben die Gewissheit, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind." Dies betonte am Donnerstag, 27. Mai, der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Salzburg, Prof. Mag. Herbert Gimpl, im Sonderpädagogischen Zentrum in Hallein bei der Überreichung des Gütesiegels für vorbildliche schulische Tagesbetreuung an die Schulleiter sowie Vertreter des Lehrer-Kollegiums von insgesamt 19 Salzburger Schulen, sechs davon haben dieses Gütesiegel bereits zum zweiten Mal erhalten.
Zum ersten Mal ging das Gütesiegel an das Akademische Gymnasium Salzburg, das BRG Salzburg, das Sonderpädagogisch Zentrum Oberndorf, das Sonderpädagogisch Zentrum Hallein, Sonderschule Radstadt, das Sonderpädagogische Zentrum St. Johann im Pongau, das Sonderpädagogische Zentrum Tamsweg, die Technische Hauptschule Maxglan 1, die Polytechnische Schule Tamsweg, die Mohr Gruber Volksschule Oberndorf, die Volksschule Gnigl, die Volksschule Hallwang und die Volksschule Bischofshofen Markt. Das bereits 2008 an die Volksschule St. Andrä, das BG und Sportgymnasium HIB Saalfelden, das Gymnasium und Oberstufenrealgymnasium St. Ursula, das Erzbischöfliche Gymnasium Borromäum, das BG Seekirchen am Wallersee und das Privatgymnasium der Herz Jesu Missionare verliehene
Gütesiegel wurde um zwei weitere Jahre verlängert.
Mitte Oktober 2009 wurde der 2. Durchgang der Aktion "Qualität in der schulischen Tagesbetreuung" gestartet. So wie vor zwei Jahren hatten Schulen, die Tagesbetreuung anbieten, die Gelegenheit, die Tagesbetreuung einer freiwilligen Qualitätskontrolle zu unterziehen, teilte Gimpl mit. Diese Aktion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen sollen die mit einem Qualitätsgütesiegel ausgezeichneten Schulen Kompetenzzentren und good-practice-Beispiele für qualitativ hochwertige Tagesbetreuung, auch über die Gemeinde- und Landesgrenze hinaus, sein. Zum anderen sollen mit dieser Aktion Modelle für Veränderungen, die Sinnhaftigkeit von Weiterentwicklungen und viele Fortschritte in der schulischen Tagesbetreuung aufgezeigt werden.
"Um diese Ziele zu erreichen, ging es vor allem um das pädagogische Konzept, das die Schule zur Tagesbetreuung entwickelt hat. Für die Aktion wurde ein umfangreicher Kriterienkatalog ausgearbeitet, der fünf Qualitätsbereiche beleuchtet, die von den Schulen erfüllt werden müssen. Diese fünf Qualitätsbereiche umfassen die schulische Tagesbetreuung als Teil des schulischen Alltags, die Förderung im Bereich der Freizeit, die Förderung im Bereich der Lernzeit, Kommunikation und kindgerechte Verpflegung“, erklärte die Landeskoordinatorin für schulische Tagesbetreuung, Landesschulinspektorin Dipl.-Päd. Mag. Birgit Heinrich. Um das Gütesiegel zu erhalten, müsse die Schule alle Kriterien der fünf Qualitätsbereiche zum überwiegenden Teil erfüllen. Dabei gelte es, hohe Anforderungen zu erfüllen, da ein Kompetenzzentrum in allen Bereichen mehr als überdurchschnittlich sein müsse, sagte Mag. Heinrich.
An der Überreichung der Gütesiegel nahmen auch die Landesschulinspektoren, die Bezirksschulinspektoren und zahlreiche Bürgermeister teil. Gesponsert wurde die Veranstaltung von Interspar und der Brauerei Kaltenhausen.