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"Alles steigt" gemäß Salzburger Landesstatistik

Mehr Eheschließungen, mehr Geburten, weniger Sterbefälle und eine erfreuliche Zwischenbilanz der Tourismus-Wintersaison 2010/2011 sind die wichtigsten Eckdaten der vom Landesstatistischen Dienst heute, Mittwoch, 9. März, unter der Leitung von Hofrat Mag. Josef Raos vorgelegten Daten zur Wirtschafts- und Sozialstruktur für Jänner 2011.

Im Jahr 2010 wurden in Salzburg um 9,9 Prozent und in Österreich um 5,9 Prozent mehr Ehen geschlossen als ein Jahr zuvor. Konkret gab es 2010 in Salzburg 2.427 Trauungen, wobei im Vorjahr die meisten Ehen im "Wonnemonat" Mai (367 Trauungen), im Oktober (322 Trauungen) – wohl wegen des "magischen" Datums 10.10.2010 – und im September (317 Trauungen) geschlossen wurden.

Im Vorjahr wurden auch mehr Babys geboren als im Jahr 2009, und zwar in Salzburg um + 4,3 Prozent und in Österreich um + 3,2 Prozent. Damit ist in Salzburg die Zahl der Geburten wieder auf mehr als 5.000, exakt auf 5.040 (vorläufiges Ergebnis), gestiegen, womit der Rückgang von 2008 auf 2009 kompensiert wurde. Da im Vorjahr die Zahl der Sterbefälle (wie eh und je) in Salzburg und (im Unterschied zum Vorjahr) auch wieder in Österreich kleiner war als die Zahl der Geborenen und zudem noch um jeweils 0,3 Prozent gesunken ist, gab es eine positive Geburtenbilanz. Konkret wurden im Vorjahr in Salzburg um 997 und in Österreich um 2.427 mehr Babys geboren als Menschen verstorben sind.

Mehr als 530.000 Einwohner zum Jahresbeginn 2011


Mit Jahresende 2010 beziehungsweise Jahresbeginn 2011 lebten im Land Salzburg 531.586 Personen. Die Zahl der Einwohner ist im Land Salzburg somit weiterhin angestiegen, und zwar mit 0,3 Prozent gleich stark wie auf Österreichebene. Stärker als die Bevölkerung insgesamt hat mit 2,5 Prozent in Salzburg und 3,6 Prozent in Österreich die Zahl der Mitbürger mit ausländischer Staatszugehörigkeit zugenommen, womit deren Anteil an der Gesamtbevölkerung in Salzburg auf 12,8 Prozent und in Österreich auf 11,0 Prozent angestiegen ist.

Produktionszuwächse in der Warenherstellung


Positive Signale senden weiterhin die Betriebe der Warenherstellung aus: Sie konnten im Oktober 2010 in Salzburg um 4,1 Prozent und in Österreich um 6,5 Prozent mehr Güter und Leistungen absetzen als ein Jahr zuvor. Für die Monate Jänner bis Oktober 2010 ergibt sich damit ein Produktionszuwachs von 11,1 Prozent in Salzburg und von 7,5 Prozent in Österreich. Ungünstig verlief hingegen die Entwicklung in der Bauwirtschaft. In diesem Wirtschaftsbereich mussten die Betriebe im Oktober 2010 in Salzburg nämlich einen Umsatzrückgang von beachtlichen 14,2 Prozent (Österreich: - 3,2 Prozent) verbuchen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober 2010 beträgt der Rückgang im Vorjahresvergleich sowohl für Salzburg als auch für Österreich 1,7 Prozent.

Erfreuliche Zwischenbilanz der Tourismus-Wintersaison


Zur Halbzeit der Wintersaison 2010/2011 kann eine durchaus erfreuliche Zwischenbilanz gezogen werden. In den Monaten November 2010 bis Jänner 2011 wurde das Ergebnis des Vorjahres (November 2009 bis 2010) nicht nur gehalten, sondern sogar noch ein wenig gesteigert. Konkret war die Zahl der Nächtigungen in den ersten drei Monaten der heurigen Wintersaison in Salzburg um 0,6 Prozent und in Österreich um 0,8 Prozent, und die Zahl der Ankünfte in Salzburg um 0,3 Prozent und in Österreich um 1,8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum der Wintersaison 2009/2010. Zu diesem erfreulichen Ergebnis trugen die Nächtigungszahlen vom Jänner mit einem Plus von 4,3 Prozent in Salzburg (3,7 Prozent in Österreich) wesentlich bei.

Positive Entwicklung auf dem Kfz-Markt


Die positive Entwicklung auf dem Kfz-Markt setzte sich zu Jahresbeginn 2011 weiter fort. Im Jänner dieses Jahres wurden in Salzburg um 13,1 Prozent und in Österreich um 22,5 Prozent mehr Kraftfahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen als im Jänner des Vorjahres. Dazu ist allerdings anzumerken, dass sich der Kfz-Markt im Jänner des Vorjahres zumindest in Salzburg noch eher verhalten entwickelt hat. Der Anstieg der Zahl der Neuzulassungen betrug im Jänner des Vorjahres in Salzburg nämlich lediglich 2,7 Prozent (Österreich: + 4,8 Prozent), womit dieser doch deutlich niedriger war als im Jahresdurchschnitt 2010 mit einem Plus von 8,0 Prozent (Österreich: + 2,2 Prozent).

Die Daten sind auch im Internet unter www.salzburg.gv.at/wirtsch_sozialstr_stat beziehungsweise www.salzburg.gv.at/20003stat/wilaj-NEU/index-aktm.htm verfügbar.