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Christian-Doppler-Preis des Landes Salzburg

Die Praline aus einer berühmten Salzburger Konditorei ist zwar ebenfalls dem Wissenschaftler Christian Doppler gewidmet, der vor 208 Jahren in der Stadt Salzburg geboren wurde. Mit dem hier ausgelobten Preis lässt sich schon eher der Blick ins Forscher-Portemonnaie versüßen.

Zur Förderung naturwissenschaftlicher Arbeiten, Entwicklungen oder Erfindungen schreibt das Land Salzburg heuer wieder den Christian-Doppler-Preis, der mit insgesamt 12.000 Euro dotiert ist, aus. Insgesamt werden vier Preise zu je 3.000 Euro in den Sparten "Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik", "Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie", "Molekulare Biologie" und "Organismische Biologie" vergeben. Einreichschluss ist der 29. Juli 2011.

Bewerben können sich Personen, die das 40. Lebensjahr am Einreichungsstichtag noch nicht überschritten haben. Darüber hinaus müssen die Bewerber entweder im Bundesland Salzburg geboren sein, seit mindestens zwei Jahren ihren Hauptwohnsitz im Land Salzburg haben, einen Bezug zur Universität Salzburg haben oder eine Arbeit einreichen, die einen Bezug zum Bundesland Salzburg hat.

Es können nur auf eigenständiger Forschung, Entwicklung oder Erfindung beruhende Arbeiten hoher Qualität, die in international begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden beziehungsweise zur Veröffentlichung angenommen wurden, eingereicht werden. Die Veröffentlichung darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Es können maximal drei Arbeiten pro Bewerber eingereicht werden. Die Arbeiten dürfen noch von keiner anderen Stelle prämiert und bei keiner anderen Stelle zur Prämierung eingereicht worden sein.

Die Arbeiten sind bis 29. Juli 2011 an die E-Mail-Adresse landesbaudirektion@salzburg.gv.at zu senden oder auf einem elektronischen Datenträger in der Landesbaudirektion Salzburg, Michael-Pacher-Straße 36, 3. Stock, Zimmer 3039, einzureichen. Beizulegen ist eine Kurzfassung in deutscher Sprache von maximal zwei Seiten über Fragestellung, Methodik und Inhalt der eingereichten Arbeit. Dazu sind der Name, der Beruf, das Alter und die Anschrift anzugeben. Weiters sind ein kurzer schriftlicher Lebenslauf, der Nachweis der Geburt oder des Hauptwohnsitzes im Land Salzburg oder des Universitätsabschlusses beziehungsweise des Dienstverhältnisses an der Universität Salzburg sowie eine eidesstattliche Erklärung darüber anzuschließen, dass die Arbeit noch nicht prämiert oder zur Prämierung eingereicht worden ist. Nähere Auskünfte erteilt Helmut Weber, Landesbaudirektion (Telefon 0662/8042-4334).

Salzburger Landeskorrespondenz