"In den vergangenen Jahrzehnten haben sich sowohl Technik als auch Aufgabengebiet der Feuerwehren stark verändert. Doch wie in der Gründerzeit der Feuerwehren üben ihre Mitglieder ihre Tätigkeit ehrenamtlich und freiwillig aus. Wir betrachten es heute als selbstverständlich, dass es Männer und Frauen gibt, die in den Feuerwehren tätig sind und jederzeit Hilfe in Notsituationen leisten können. Diese Gewissheit erhöht auch das Sicherheitsgefühl jedes Einzelnen. Wie wichtig und notwendig ein funktionierendes Feuerwehrsystem ist, haben wir im vergangenen Jahr nach dem schweren Hagelunwetter im nördlichen Flachgau gesehen. Die Stürme waren noch nicht ganz abgezogen, schon waren die ersten Feuerwehrleute unterwegs, um durchschlagene Dächer abzudecken und den Menschen zu helfen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen war in diesen Julitagen des Jahres 2009 unermüdlich im Einsatz." Dies betonte am Sonntag, 5. September, die für das Feuerwehrwesen ressortzuständige Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller beim Festakt anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen in St. Georgen bei Salzburg und der Segnung des neuen Feuerwehrhauses.
Die Feuerwehren leisten darüber hinaus eine wertvolle Jugendarbeit. In den Gruppen der Feuerwehrjugend werde den Mädchen und Burschen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten, durch die sie, so die Landeshauptfrau, für den Dienst an der Gemeinschaft motiviert und ausgebildet werden.
"Aufgabe der Politik ist es, für diese unverzichtbare und ehrenamtliche Arbeit die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, da die Finanzierung von Investitionen in die Feuerwehr immer ein Kraftakt für die Gemeinde ist. Ohne die Unterstützung des Landes, des Landesfeuerwehrverbandes und vieler Gönner und Spender wäre der Bau von Feuerwehrhäusern und die Anschaffung von Einsatzfahrzeugen nur schwer möglich. Das Land hat deshalb für das neue Feuerwehrhaus, das insgesamt 420.000 Euro gekostet hat, 210.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds beigesteuert", erklärte die Landeshauptfrau. Die Mitglieder der Feuerwehr haben getreu dem Motto der Ehrenamtlichkeit freiwillig mitgearbeitet und unentgeltlich 4.000 Stunden gearbeitet, so dass das neue Feuerwehrhaus in sieben Monaten fertig gestellt werden konnte.