Pendler kennen ihn vom Stau in der Früh, manche Volksschüler vielleicht vom Schulweg und der eine oder andere Einheimische verirrt sich höchstens am Wahltag in den Ortskern. Durchzugsverkehr und Einkaufszentren am Ortsrand haben das alte Zentrum vieler Gemeinden entseelt. Unter dem Motto „Neues Leben in alten Mauern“ regt die Gemeindeentwicklung Salzburg dazu an, Ortskerne wieder zum Leben zu erwecken (vgl Bericht vom 22. September).
„Viele Gemeinden bemühen sich, ihre Ortsmitte dynamisch, lebendig und lebenswert zu erhalten“, weiß Projektleiter Egon Leitner von der Gemeindeentwicklung Salzburg, „gerade historische Bauten im Ortszentrum stellen dabei aber eine besondere Herausforderung dar“. Wie können sie erhalten bzw. umgebaut werden? Wofür eignen sich Bausubstanz und Strukturen? Was tun gegen Wertverfall? Wie lassen sich solche Vorhaben finanzieren? Welche zeitgemäßen Nutzungen sind für diese Objekte möglich? Und wie lässt es sich gut im Zentrum wohnen und arbeiten?
Auf diese und andere Fragen werden die Referenten bei einer Diskussionsveranstaltung am 18. Oktober ab 18.30 Uhr und beim Seminartag am 19. Oktober ab 9.00 Uhr im Kolpinghaus Hallein Antworten geben, inhaltliche Anregungen liefern und Best-Practice-Beispiele aus Österreich und Deutschland aufzeigen. Am 18. und 19. Oktober 2011.
Der Eintritt zu den beiden Veranstaltungen ist frei. Programm und weitere Infos unter www.gemeindeentwicklung.at.
Quelle: www.gemeindeentwicklung.at