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Schülerinnen und Schüler im Landtag am Wort

26 Schulsprecherinnen und Schulsprecher fanden sich heute, Mittwoch, 1. Juni, zum 2. Schüler/innen-Parlament im Plenarsitzungssaal des Salzburger Landtages ein. Organisiert wurde die Veranstaltung wie schon in den Vorjahren von der Landesschülervertretung Salzburg, die für jedes Schuljahr von den Schulsprecherinnen und Schulsprechern der Salzburger Schulen gewählt wird.

Die 15 Anträge, die von den delegierten Schulvertreterinnen und -vertretern eingebracht wurden, behandelten sowohl schulspezifische Themen wie die Umsetzung einer Klassenschülerhöchstzahl von 25 in den Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen, die Schaffung eines Landesschulgemeinschaftsausschusses oder ein gesetzlich festgelegtes Budget für die Schulvertretung, zur Abstimmung gelangten jedoch auch Anträge über gesellschaftspolitische Themen wie die Bekämpfung der Homophobie oder die Verhinderung von Abschiebung von Jugendlichen.

Höhepunkt der Veranstaltung war die zweite Begegnung und Diskussion mit den Bildungssprechern der Landtagsfraktionen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten mit LAbg. Mag. Karl Schmidlechner (SPÖ), LAbg. Dr. Josef Sampl (ÖVP) und LAbg. Cyriak Schwaighofer (Grüne) durchaus kontroversielle Themen wie Ganztagsschule, Neue Mittelschule, Integration von Menschen mit Behinderung, die Vermeidung sozialer Selektion im Schulsystem oder die Ausbildung von Lehrpersonal.

"Es ist sehr positiv, dass sich die Schulvertreterinnen und -vertreter auch mit allgemeinen politischen Themen auseinandersetzen. Das hohe fachliche und menschliche Niveau der Diskussion war auch diesmal zu spüren. Wichtig ist, dass die Politik die Beschlüsse aufgreift und in einen Dialog mit den Jugendlichen tritt. Die engagierten Schülerinnen und Schüler haben sich eine ehrliche Auseinandersetzung verdient. So kann Jugendpartizipation gelingen", stellte Landtagspräsident Simon Illmer fest.

Salzburger Landeskorrespondenz