"Erneuerbare Energie ist heimische Energie. Sie schafft Arbeitsplätze in Salzburg und macht uns unabhängig. Das Angebot in Salzburg ist hoch, und wir gehören zu den Vorreitern in Europa." Das betonte Energiereferent Landesrat Sepp Eisl am Donnerstag, 17. Juni, anlässlich der bevorstehenden Tage der Erneuerbaren Energie am Samstag, 26., und Sonntag, 27. Juni, im Land Salzburg.
"An diesen Tagen können sich Interessierte über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von erneuerbarer Energie informieren. Bei allen Veranstaltungen werden unsere Energieberater anwesend sein und für alle Fragen zur Verfügung stehen. Stärken können sich die Besucher bei allen Standorten mit regionalen Köstlichkeiten und so auch selber Energie tanken", so Landesrat Eisl.
"Erneuerbare Energieträger gewinnen angesichts schwindender Ölreserven, mangelnder Preisstabilität und schwankender Versorgungssicherheit immer mehr an Bedeutung", stellte Landesrat Eisl fest. "Das Land Salzburg hat ein hohes Potenzial in der Wasserkraft und 109 Biomasseheizwerke in Betrieb. Information und Bewusstseinsbildung stehen bei der Nutzung von Sonnenenergie sowie bei der Steigerung von Energieeffizienz und Einsparpotenzialen an erster Stelle. Erneuerbare Energie bedeutet Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und kalkulierbare Preise. Das Angebot in Salzburg ist hoch."
Bei den Tagen der Erneuerbaren Energie stehen an verschiedenen Standorten im Land Salzburg Betriebe und Orte mit energieeffizienten Anlagen zur Besichtigung offen. Informationsstände zum Thema Energieberatung und E-Mobilitätstests sowie ein Kinderprogramm ergänzen das Angebot. Auf der Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/online-video informiert ein Webvideo kompakt über die Tage der Erneuerbaren Energie, weitere Informationen finden sich auch auf www.salzburg.gv.at/eisl auf der Landes-Website.
Folgende Einrichtungen beteiligen sich an den Tagen der Erneuerbaren Energie:
Samstag, 26. Juni: St. Johann, Maria-Schiffer-Platz, 9.00 bis 12.00 Uhr; St. Johann, Trinkwasserkraftwerk, 10.00 bis 12.30 Uhr; St. Johann, Heinrich-Kiener-Haus, 13.00 bis 15.00 Uhr; Zell am See, Bahnhof, 8.45 Uhr Treffpunkt für Zugfahrt nach Piesendorf zur Firma Senoplast; Piesendorf, Firma Senoplast, 9.00 bis 12.00 Uhr; Niedernsill, Bahnhof und Biotop Lucia-Lacke, 12.30 bis 16.00 Uhr.
Sonntag, 27. Juni: Salzburg-Stadt, Gelände des Kraftwerks Rott, 12.00 bis 16.00 Uhr; Michaelbeuern, Benediktinerabtei, 10.00 bis 13.00 Uhr.
Detailinformationen zum Programm
Am Samstag, 26. Juni, beteiligen sich folgende Stationen:
Pongau, St. Johann, Trinkwasserkraftwerk; 10.00 bis 12.30 Uhr: Der Wassermeister führt durch das Trinkwasserkraftwerk. Der Shuttlebus um 10.30 Uhr wird zum Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Heinrich-Kiener-Haus (Gehzeit zirka eine Stunde) weitergeführt. Der Shuttlebus um 12.00 Uhr wird weitergeführt zum Heinrich-Kiener-Haus.
Pongau, St. Johann, Heinrich-Kiener-Haus; 13.00 bis 15.00 Uhr: Hausherr Hermann Hinterhölzl führt durch das Haus und erklärt die Energieanlagen und darüber hinaus weitere zum Einsatz kommende Umwelttechnologien. Dabei wird es einen Vortrag zum Thema Energieautarkie geben. Der Einblick in die Geschichte des Hauses soll aufzeigen, welche Möglichkeiten jeder Einzelne in seinem Haushalt ergreifen kann. Des Weiteren wird es Informationen zum Thema Sanfter Tourismus und Pilgerwege geben. Auch wird ein Fair-Trade-Stand am Hochgründeck stehen, wo Fair-Trade-Produkte probiert und auch erworben werden können. Verköstigungsmöglichkeit im Heinrich-Kiener-Haus.
Pinzgau, Zell am See, Bahnhof: 8.45 Uhr Treffpunkt für Zugfahrt nach Piesendorf zur Firma Senoplast (Abfahrt 9.00 Uhr, Ankunft 9.15 Uhr); Zugtransfer zu günstigen Konditionen für jene, die von Zell am See aus auf umweltfreundliche Weise nach Piesendorf gelangen wollen. Auch die Weiterfahrt von Senoplast nach Niedernsill wird ermöglicht. Eine zweite Gruppe fährt mit den Elektro-Fahrrädern ab Bahnhof Zell am See nach Piesendorf und Niedernsill; Räder können getauscht werden zum Ausprobieren, Ausstatter ist die Firma Movelo, die mit den Intersporthändlern in der Region arbeitet; es gibt mehr als 200 Ladestationen, die Akkus können ausgetauscht werden, die Nutzung ist auch bei Schlechtwetter möglich.
Pinzgau, Piesendorf, Gelände der Firma Senoplast, 9.00 bis 12.00 Uhr: Ab 9.30 Uhr Führungen inklusive Powerpointpräsentation durch das Biomasseheizwerk, Abwärmenutzung aus den Produktionsprozessen für die Fernwärmeversorgung, Biotopsbesichtigung. Präsenz von Öko Strombörse/AEE Salzburg, Klimabündnis und Energieberatung. Um 12.15 Uhr Transfer von Senoplast nach Niedernsill per Bahn beziehungsweise E-Fahrrad.
Pinzgau, Niedernsill, Bahnhof und Biotop Lucia-Lacke; 12.30 bis 16.00 Uhr: Informationsstände Energieberatung Salzburg, Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Ökostrombörse, Klimabündnis. Besichtigung und Führung: Bürgerbeteiligungs-Photovoltaik-Anlage auf dem Pfarrhaus und zum Nahwärme-Bioheizwerk Niedernsill. Weiter zur Kraftwerksausgleichsfläche Biotop Lucia-Lacke Niedernsill mit Kinderprogramm. Führung durch den Naturschutzbund. Biobuffet der Niedernsiller Bäuerinnen, gesponsert durch den Verbund.
Am Sonntag, 27. Juni, beteiligen sich folgende Stationen:
Salzburg-Stadt, Gelände des Kraftwerks Rott; 12.00 bis 16.00 Uhr: Besichtigungsmöglichkeit des Kraftwerkes (Führungen zu jeder vollen Stunde); E-Mobi-Test der Salzburg AG; Energieberatung; Demonstration Sonnenenergie durch Salzburg-AG-Tochter future energy. Informationsstände: Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie/Ökostrombörse, Klimabündnis Salzburg, Intersol und der Energieberatung Salzburg.
Flachgau, Michaelbeuern, Benediktinerabtei; 10.00 bis 13.00 Uhr; Informationsstände Energieberatung Salzburg, Klimabündnis Salzburg, Ökostrombörse, AEE; Frühschoppen nach der Messe im Stiftsgasthaus. Besichtigungsmöglichkeit von Biogasanlage und Biomasse-Heizwerk. E-Mobilitätstest durch die Firma Funbike.