. .
Werbung

Vertrag für Verkehrslösung Bergheim in Griffweite

"Mit der im August eingetroffenen Zusage von Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner, dass die Landesregierung den Vertrag für den Bau des Gitzentunnels in Bergheim unterzeichnen wird, kann endlich die von mir bei den Koalitionsverhandlungen erreichte Sicherheit für die Gemeinde Bergheim hergestellt werden. Da mit dem Bau des Tunnels eine massive finanzielle Belastung verbunden ist, soll der Vertrag auch vom Salzburger Landtag beschlossen werden. Ich bin sehr froh, dass das Koalitionsübereinkommen in diesem Punkt nun erfüllt wird", sagte Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer.

Gitzentunnel bringt höchste Verkehrsentlastung

Der Gitzentunnel, der mehr als 100 Millionen Euro kosten wird, ist deshalb notwendig, weil er die höchste Verkehrsentlastung für Bergheim bringt. Ein Variantenvergleich zwischen einer möglichen Unterflurtrasse und dem Projekt Gitzentunnel hat dies klar gezeigt: Insgesamt würde die Verkehrsbelastung in Bergheim bei der Unterflurtrasse um 20.000 gefahrene Kilometer ansteigen, beim Gitzentunnel um 1,9 Millionen Kilometer sinken.

Nachstehend die Vergleichsdaten anhand der zu erwartenden Kfz-Fahrten innerhalb eines Tages beim Gitzentunnel und bei der Unterflurtrasse in den Bergheimer Ortsteilen:
 
                                        Gitzentunnel               Unterflurtrasse

Lengfelden                        9.500                        16.600

Handelszentrum                7.600                        15.600

Ortskern                             6.800                           5.500

Bergheim-Rauhleiten        12.900                        20.500

 
"Seit 1999 wurde den Bergheimerinnen und Bergheimern eine Verkehrslösung versprochen. Mit dieser Vertragslösung sind die Chancen auf einen Baubeginn 2015 so hoch wie nie zuvor. Auch bei der Autobahnauffahrt Hagenau steht ein Baubeginn 2011/2012 unmittelbar bevor", sagte Dr. Haslauer, der ausdrücklich festhielt, dass die bestehenden Pläne des Landes, die Umfahrungen in Straßwalchen und Saalfelden so rasch wie möglich zu realisieren, davon unberührt sind.