"Zwei Ziele sind nach der Schließung der Salzburger Leichtmetall-Gießerei in Bürmoos vorrangig: Erstens müssen die vier Lehrlinge der Gießerei rasch vermittelt werden und muss für jeden der Lehrlinge eine Anschluss-Lehrstelle gefunden werden, damit ihre Ausbildung weiter gesichert ist. Zweitens wird es eine Arbeitsstiftung von Land Salzburg und Arbeitsmarktservice geben." Das betonte Arbeitsmarktreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Donnerstag, 14. Mai, nach der Betriebsversammlung in der Gießerei in Bürmoos. Landeshauptfrau Burgstaller verwies dabei darauf, dass in der Arbeitssitzung der Landesregierung beschlossen wurde, den Bestand des Vereines Regionale Arbeitsstiftung bis 31. Dezember 2014 zu verlängern und die Förderungsbeteiligung des Landes an den Kosten von Berufsorientierungs- sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen (Qualifizierungsmaßnahmen) zu erhöhen.
"Das Land Salzburg hat sich immer wieder um Interessenten zur Fortführung des Betriebes bemüht. Jetzt ist es selbstverständlich, dass das Land in der Notlage unterstützend bereitsteht", sagte Landeshauptfrau Burgstaller.
"Was immer an sinnvoller Unterstützung möglich ist, muss getan werden", forderte Arbeitsmarktreferentin Burgstaller, die auch auf die besonderen finanziellen Hürden hinwies, die durch Arbeitslosigkeit verursacht werden. "Immerhin müssen die Arbeitnehmer von einem Tag auf den anderen mit 55 Prozent ihres früheren Einkommens 100 Prozent ihrer laufenden Ausgaben bestreiten. In einem ersten Schritt geht es für die Arbeitnehmer jetzt darum, dass sie über neue Ausbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten informiert werden." Aus diesem Grund nahmen an der heutigen Betriebsversammlung auch Experten des Landes, des AMS und der Arbeiterkammer teil.