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Weniger Unfälle auf Salzburgs Straße

"Die neueste Unfallstatistik für die Monate Jänner bis April 2010 fällt für das Land Salzburg insgesamt sehr erfreulich aus. In den meisten Bereichen gibt es deutliche Rückgänge der Unfallzahlen. Die einzigen Bereiche, in denen die Unfallzahlen steigen, sind die Fußgänger und die Moped- und Motorradlenker. Hier werden wir in der Verkehrssicherheitsaktion ‘Gib8!‘, die vom Land gemeinsam mit den Partnern Kuratorium für Verkehrssicherheit, ÖAMTC, ARBÖ und Polizei betrieben wird, weiterhin klare Schwerpunkte setzen müssen", sagte Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer am Sonntag, 13. Juni.

Besonders erfreulich sind für den Salzburger Verkehrsreferenten die Zahlen bei Unfällen mit Kindern. "Hier ist zwar jeder Unfall einer zuviel, aber trotzdem sind Rückgänge bei Unfällen mit Kindern um rund 20 Prozent sehr positiv. Gott sei Dank wurde heuer in Salzburg auch noch kein Kind bei einem Unfall getötet", so Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer. Die äußerst positiven Gesamtzahlen, deren Rückgänge zum Teil erheblich über dem bundesweiten Wert liegen (zum Beispiel Alkoholunfälle in Österreich: -12,5 Prozent, Kinderunfälle in Österreich: -8,4 Prozent), werden durch die Steigerungen bei Motorrad- und Mopedunfällen getrübt. In diesem Zusammenhang appellierte Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer an die Lenker, die Ausbildungs- und Perfektionsangebote der Auto- und Motorradfahrerklubs zu nutzen. In vielen Fällen sind die Unfälle auf vermeidbare Fahrfehler der Zweiradlenker zurückzuführen.

Die Zahlen im Detail: Anzahl der Unfälle mit Verletzungsfolgen: 713 (2009) auf 656 (2010; - 8,0 Prozent), verletzte Personen: 976 auf 830 (-15,0 Prozent), getötete Personen: 20 auf 12, Alkoholunfälle: 55 auf 43 (- 21,8 Prozent), Verletzte bei Alkoholunfällen: 86 auf 57 (-33,7 Prozent), Getötete bei Alkoholunfällen: 3 auf 0, Unfälle mit Kindern: 53 auf 43 (-18,9 Prozent), verletzte Kinder: 61 auf 48 (- 21,3 Prozent), getötete Kinder: 0 auf 0, Mopedunfälle: 50 auf 55 (+ 10 Prozent), Motorradunfälle: 16 auf 24 (+ 50 Prozent), Fahrradunfälle: 92 auf 83 (- 9,7 Prozent), Fußgänger: 87 auf 96 (+ 10,3 Prozent).

"Neben den intensiven Bemühungen in der Bewusstseinsbildung haben vor allem die verstärkten und gezielten Kontrollen der Polizei einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung", sagte Verkehrsreferent Dr. Wilfried Haslauer