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Zehn Antheringer Bauernhöfe mit dem Titel "Erbhof" ausgezeichnet

Die Salzburger Landwirte erbringen für das Land und seine Bevölkerung vielfältige Leistungen. Durch die Bewirtschaftung der Höfe, Äcker und Wiesen pflegen sie die Kulturlandschaft und sichern die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln. Ein Beweis dafür ist unter anderem, dass 97 Prozent der noch 81 aktiven Landwirte von Anthering silofreie Milch erzeugen, die zum größten Teil in der eigenen Käserei zu Naturemmentaler verarbeitet wird." Die betonte heute, Samstag, 6. März, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller im Gasthof Vogl in Anthering bei der Verleihung des Titels "Erbhof" an zehn Antheringer Höfe, die sich bereits seit 200 oder mehr Jahren im Besitz ein- und derselben Familie befinden.

Landwirtschaftsreferent Landesrat Sepp Eisl sagte, die Erbhöfe in Anthering seien ein Ausdruck der Verwurzelung und Verbundenheit der Bäuerinnen und Bauern mit unserem Land. "Durch viele Krisenzeiten und Stürme haben die Familien ihren Hof geführt. Für die Zukunft wird es weiter wichtig sein, dass wir gemeinsam für die Ideen und Interessen der Landwirtschaft einstehen", sagte Sepp Eisl.

Bei den neuen Erbhöfen handelt es sich um das Hallingergut der Familie Baumann (seit 1590 im Familienbesitz), das Schmidbauerngut der Familie Baumgartner (seit 1758), das Hieslgut der Familie Frauenlob (seit 1639), das Krichbaumgut oder Baumanngut der Familie Leberer (seit 1802), das Hofstättengut der Familie Größlhuber (seit 1808), das Sperlgut der Familie Hillerzeder (seit 1809), das Gallngut der Familie Neumayr (seit 1752), das Erhardtgut der Familie Pachler (seit 1713), das Hansgut zu Schwaig der Familie Pötzelsberger (seit 1756) und das Albergut der Familie Traintinger (seit 1808).

Die jahrhundertelange Bewirtschaftung von Höfen sei auch ein Beweis für das Durchhaltevermögen und die Bereitschaft der Landwirte, das Land auch unter veränderten Bedingungen zu bestellen. Dafür gebühre den Bäuerinnen und Bauern der Dank des Landes und der Politik, die ihrerseits dafür zu sorgen habe, die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft so zu gestalten, damit sie auch in Zukunft ihre Aufgaben für das Land und seine Bevölkerung erfüllen könne, sagte die Landeshauptfrau.