. .
Salzachbrücke

Photovoltaik ist überall einsetzbar

Die Firma Robert Santner Energie Projekte RS-EP hat sich als Energie-Kompetenz-Zentrum aus tiefster Überzeugung dem Thema „Erneuerbare Energien“ verschrieben. Carola Kraller und Josef Steinbacher sind die direkten Ansprechpartner der Firma in Freilassing. Firmengründer Robert Santner ist in der Steiermark ansässig, wo er teils spektakuläre Energieprojekte verwirklicht hat. Er steht in enger Verbindung mit der Bayerischen RS-EP und ist auch oft vor Ort.

IN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH VERTRETEN Viele Solaranlagen auf Dächern rechts und links der Salzach wurden von RS-EP geplant und errichtet. Einziger Unterschied: Die Modalitäten von Förderung, Bewilligung und Einspeisung ins Stromnetz in Deutschland und Österreich erfordern intensive Beratungs- und Abwicklungskompetenz, hüben und drüben.

CHECKLISTE FÜR PHOTOVOLTAIK-DATENAUFNAHME „Als Grundvoraussetzung für ein Angebot füllen wir mit dem Interessenten eine Checkliste aus“, so Josef Steinbacher, „die erhobenen Gebäudedaten werden mit unserem PC-Berechnungsprogramm ausgewertet, daraus ergeben sich Anzahl der Module und zu erwartender Ertrag, basierend auf Kundenwunsch bezüglich maximaler Leistung und maximaler Investition.“ Auch Dachneigung und -ausrichtung sowie geografisch-klimatische Daten fließen ein, etwa Seehöhe, Wind- und Schneelastzone.

FESTPREISANGEBOT SCHÜTZT VOR BÖSEN ÜBERRASCHUNGEN Für ein Einfamilienhaus ist eine Stromproduktion von rund 4.300 kWh pro Jahr üblich, der Wert kann natürlich variieren. Auch wird auf die Platzierung der Module nach Wunsch des Kunden eingegangen. Carola Kraller ergänzt: „Gleich vorne weg ist zu sagen, dass wir Festpreisangebote erstellen, was die Kunden vor späteren ‚Überraschungen’ schützt.“

AUCH IN OST- ODER WESTAUSRICHTUNG MÖGLICH Je nach Checklisten-Ergebnis rät man bei RS-EP zu unterschiedlichen Modulen. Steinbacher: „Wir bieten Dünnschicht-Module und Silizium-basierende Module an.“ Der wesentliche Unterschied: • Dünnschicht-Module können acht Spektren des Lichts verarbeiten, wodurch sie auch bei Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung Strom produzieren. Das macht sie auch für Ost- oder West-Ausrichtung des Daches geeignet. • Silizium-basierende Module erfassen sechs Spektren, also braucht man für eine gute Ausbeute möglichst viel direkte Sonneneinstrahlung. • Dünnschicht-Module sind robuster als Silizium-basierende Module, benötigen etwas mehr Platzbedarf. Preislich sind beide Modulvarianten mittlerweile ziemlich angeglichen. Pro kWpeak ist mit ca. 2.000 Euro zu rechnen, wobei die Preise kundenspezifisch stark schwanken können.

VON DER PLANUNG BIS ZUR ÜBERGABE Kommt es zu einem Abschluss, geht es zügig voran. Bei RS-EP z.B. übernimmt Carola Kraller vorab das gesamte Formularwesen, „das nicht unkompliziert ist“, da ist Erfahrung von Vorteil! „Wenn der Kunde Investitionsbereitschaft signalisiert, bestellen wir bei unserem Partner WÜRTH die entsprechenden Komponenten, die dann kommissioniert zur Abholung bereit stehen“, erklärt Carola Kraller den raschen Ablauf. Die Lieferzeit beträgt ca. 14 Tage.

LIEFERZEIT: 14 TAGE ERRICHTUNG: 2 BIS 3 TAGE – WITTERUNGSABHÄNGIG Der Ablauf: Sobald die Spedition die Komponenten geliefert hat, werden diese vom Vertragspartner kontrolliert und diebstahlsicher gelagert. Meist beginnt die Montage gleich am Liefertag, „da wird nicht viel geredet, jeder weiß, was zu tun ist.“ Eine 5kWh-Anlage steht meist in zwei Tagen, montiert und funktionsfähig. Die Zusammenarbeit erfolgt mit dem qualifizierten Hauselektriker des Kunden oder einem RS-EP-Vertragselektriker.

EINSPEISE-VERGÜTUNG AB „TAG EINS“ Der Anschluss erfolgt durch das regionale Energieversorgungsunternehmen, was gesondert verrechnet wird. Immer ist ein RS-EP-Elektriker anwesend. „Die Höhe der Einspeise-Vergütung wird vom Tag der Betriebsbereitschaft der Anlage an berechnet. Auch wenn der Anschluss der PV-Anlage an das öffentliche Netz durch den Energieversorger zeitlich versetzt erfolgt“, so Steinbacher. Die Meldung der Anlage, sei es bei der Bundesnetzagentur in Deutschland oder bei E-Control in Österreich, wird vom Vertragspartner übernommen. Ein weiterer Vorteil für den Kunden: Mittels Fernüberwachung kann auf theoretisch eintretende Unregelmäßigkeiten sofort reagiert werden – 98 Prozent der Kunden entscheiden sich dafür. Über einen Internetzugang mit Passwort kann jeder Kunde selbst Einblick in diese Überwachung nehmen.

BÜRGERSOLAR-ANLAGEN: AUF DER WIESE, AUF SCHULDÄCHERN ... Im Vorjahr zeichnete RS-EP verantwortlich für eine Bürgersolaranlage nahe Nürnberg mit einer Leistung von 1,4 Megawattstunden. Klein-Photovoltaik-Anlagen sind überall umsetzbar – auf dem Dach der Schule, des Feuerwehrhauses ... Die Dachmiete ist der Obulus und Bürger, die selbst über kein eigenes Dach verfügen, können auf diese Weise Anteile der Solarstrom-Gewinnung erwerben. Auch Nachbarschafts-Kooperationen sind möglich und als nachhaltige Investition interessant. „Wir unterstützen Leute, die sich für Gemeinschaftsanlagen interessieren“, betonen Kraller und Steinbacher, „denn alle sollten in Zeiten wie diesen den ÖKO-LOGISCHen Gedanken leben!“ Das ist nicht schwierig und die Experten der RS-EP sind gern dabei behilflich. In 100 % Ökostrom zu investieren, ist eine Investition für die Zukunft, für sichere Arbeitsplätze, für die Umwelt.

SERIE DES MAGAZINS SALZACHbrücke – ALTERNATIVE ENERGIEN Nächste Folge: Genehmigungsfreie Klein-Windkraftanlagen der neuesten Generation. Sie sind effektiv, geräuscharm und überall aufstellbar, vom Einfamilienhaus über landwirtschaftliche Objekte bis zu Industriedächern.

 
Werbung