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Salzachbrücke

Kinderzimmer - hier findet der Start ins Wohnleben statt

Das Umfeld hat große Bedeutung für die Entwicklung und Entfaltung eines Menschen, vor allem von Kindern, die noch so „formbar“ sind.
Daher ist das Kinderzimmer, die „kleine, eigene Welt“ des heranwachsenden Menschen so wichtig. Wenn ausreichend Platz ist, sollten eine Aktivzone zum Spielen, eine halbaktive Zone zum Lernen sowie eine Ruhezone für den Schlafbereich eingerichtet werden – dabei helfen Raumteiler und unterschiedliche optische Gestaltung.
Sicherheit ist ein wichtiger Faktor und wird durch Bestimmungen des TÜV geregelt.
Auf schadstofffreie Materialien der Möbel bis hin zu Farbigkeit und Textilien, vor allem für Bett und Matratze, wird verstärkt geachtet.

Schadstofffrei und durchdacht
Bei Team 7 in Eugendorf bei Salzburg werden schadstofffreie und nahezu metallfreie Kinderzimmermöbel in geöltem und gewachs­tem Vollholz angeboten, die praktisch „lebensmittelecht“ sind. Kanten und Ecken sind gerundet, alles ist ergonomisch durchdacht, die Teile „wachsen“ mit – das Gitterbett kann zum Kinder- und Jugendbett „gestreckt“ werden, Schreibtische, Arbeitsstühle und schwingende Sitzhocker sind verstellbar.
Eine neue Stollenbauweise ermöglicht flexible Gestaltung nicht nur von Regalen. Auch Betten können variiert werden, vom abenteuerlichen Höhlenbett über Prinzessins Himmelbett bis zu Etagen- und Stockbetten. Auch Betten für kleine Gäste sind aus ihrem „Versteck“ hervorholbar.

Wie man sich bettet, so liegt man!
Die Matratzen von klein bis groß sind aus natürlichem Latex oder pflanzlichem Kaltschaum gefertigt. Übrigens rät die moderne Schlafforschung von allzu harten Matratzen ab, man liegt wieder weicher, wie bei Team 7 zu erfahren ist – das gilt für alle, vom Baby bis zum Opa.
Naturtöne von Buche und Erle harmonieren mit Farbtönen wie Ozean, Zyklam oder Safari. Darüber hinaus ist jeder Stoffwunsch erfüllbar. Von farbigen Partien direkt an den Möbeln ist man bei Team 7 wieder abgekommen – Zeitlosigkeit ist gefragt. Schließlich gibt es sieben Jahre Vollgarantie und zehn Jahre Nachkaufgarantie für „unverwüstliche“ Kinderzimmermöbel.

Preis-/Leistungsverhältnis
Auch wenn Qualität und Gestaltung des Kinderzimmers Eltern ein großes Anliegen sind, bestimmt die finanzielle Decke häufig die Wahl. So gibt es in Möbelmärkten bereits preisgünstige Sets ab etwa 400 Euro: Kastenbett, Schreibtisch, Wohnwandkombi, Kleiderschrank, alles in Holzoptik. Echtes Holz, dickere Platten mit Starkkanten und kratzfesten Oberflächen in Küchenqualität sehen ganz ähnlich aus, kosten aber rund Euro 3.000. Beliebt sind rosa akzentuierte Girlies-Zimmer, weiße Möbel mit Farbkontrasten (Weiß mit Lila, Ahorn mit Blau oder Kaffee-Glanzlack) oder neue Jugendzimmer in dunkler Nuss-Optik mit weißem Effekt-Lack aus heimischer Herstellung.

Kinder sollen mitbestimmen
Sind die Kinder alt genug, sollten sie bei der Auswahl ihrer Einrichtung ein Wörtchen mitreden dürfen. Letztlich entscheiden natürlich die „Großen“. Würden Kids alleine entscheiden, fiel die Wahl spontan auf grelle, schrille Möbel mit allgegenwärtigem Spiderman, der Kästen und Bettwäsche stürmt oder auf autoförmige Betten und Ralley-Schreibtische aus türkischer Produktion in Knallrot plus Schwarz-Weiß-Karos, die sich unruhig geschwungen über Fronten und Regale ziehen. Mädchen würden in Neon-Pink, Lila und Quietschgrün mit Glitzer versinken. Wie zu vernehmen, kommen derart peppige Einrichtungen einerseits gut an, werden aber von einheimischen Eltern eher mit Vorsicht betrachtet. Schließlich können auch Kinder eine optische Reizüberflutung bald „kindisch“ finden und all der momentan aktuellen Motive überdrüssig werden.

Harmonie der Energien
Auch Leute, die sich bisher kaum für Energielehren wie Feng Shui interessiert haben, beschäftigen sich im Zusammenhang mit dem Zimmer für ihren Nachwuchs plötzlich damit.
Feng Shui befasst sich als alte fernöstliche Lehre mit den Prinzipen der Energieflüsse. Allgemein sei hier zusammengefasst: Die Bereiche des freundlich-hellen Zimmers sollen klar getrennt sein, zumindest optisch – Spielen, Lernen, Schlafen.
Kinder verbringen, je nach Alter, mehr als ein Drittel der Zeit im Schlaf. Feng Shui fürs Bett in einer ruhigen Schlafzone: Kopfende soll an einer Wand stehen, Tür und Fenster sollte das Kind vom Bett aus im Auge haben (Ur-Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit). Spiegel könnten beunruhigen. Spitze Kanten und Ecken sind zu vermeiden, ebenso wie wuchtige oder alte, „schicksalsbehaftete“ Möbel. Der Schreibtisch soll stets so stehen, dass das Kind mit dem Rücken zur Wand sitzt und den Raum im Blick hat – das bietet Schutz und Stärkung. Sieht das Kind vom Schreibtisch direkt durch das Fenster hinaus, wird es abgelenkt. Schaut es auf die Wand, werden Kreativität und Inspiration gedämpft.
Je nach Kind und Lage des Zimmers können sich unterschiedliche Farben günstig oder störend, hemmend oder aufputschend auswirken. Dazu bedarf es laut Feng Shui fachkundiger Beratung. Grundsätzlich gelten neutrale, sanfte Farben als positiv. Lustige Auflockerungen durch kindgerechte Accessoires, fröhlich gemusterte Teppiche oder Vorhänge, Bilder und witzige „Schätze“ haben natürlich ihre Berechtigung.

Vorsicht bei zu kräftigen Farben
Gewarnt wird vor allzu kräftigen Farben, etwa Rot, das sich laut Feng Shui auf Schlaf, Konzentrationsfähigkeit und Aggressionsverhalten negativ auswirken kann. Vor allem sollen nicht ganze Wände in zu starken Farben gestrichen werden.
Ordnung ist ein wichtiges Thema im Feng Shui: Praktische Kisten und auch im Inneren aufgeräumte Kästen sorgen für Ausgeglichenheit. Nicht mehr genutzte Spielsachen und zu klein gewordene Kleidung sowie alles Kaputte und Überflüssige sollte entsorgt werden. Das Kinderzimmer soll dem Entwicklungsstand der kleinen Leute angepasst sein und nicht nur dank verstellbarer Größen, sondern auch entsprechend dem geistig-emotionalen Entwicklungsstand „mitwachsen“.

Elektrosmog im Kinderzimmer
Warnungen bestehen auch gegenüber Elektrosmog, da Kinder empfindlicher auf Schwingungen reagieren als Erwachsene . Das bedeutet, streng gefasst: Elektrogeräte haben nichts im Kinderzimmer verloren. Oder: Fernseher, Computer, Spielekonsolen etc. vor allem nachts ausschalten und Stecker rausziehen. Oder: Netzfreischaltung.
Emotional prägend
Bei Auswahl und Gestaltung des Kinderzimmers geht es weniger um Prestige als um das tatsächliche Wohlgefühl des Kindes, das hier seine ersten, intensiven und emotional prägenden Wohnerfahrungen macht, die ein Leben lang nachwirken.

Kreativität fördern?
Kreative Kinder sind oft nicht einfach. Was soll diese anstrengende kindliche Kreativität im zukünftigen, harten Leben an „Nutzen“ hervorbringen?
Aufgeweckte Kinder fragen viel, wollen alles wissen und erforschen, sie probieren und scheitern, improvisieren und machen manches anders, als Erwachsene es erwarten. Kinder sammeln ihre eigenen Erfahrungen und lernen aus ihren Fehlschlägen. Das ist gut so, sofern den Kleinen keine Gefahr droht. Auch wenn mal etwas schief geht. Genau dieses „Training“ zwischen Freiheit und Struktur, das kreative Kinder tagtäglich absolvieren, ist pure Vorbereitung auf Leben und Berufswelt.
 
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