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Salzachbrücke

Zeugnisverteilung für Salzburgs große Seen

Am 6. Juli gab es an Salzburgs Schulen das Jahreszeugnis, unsere Seen haben es schon vorher bekommen. Fazit: Bestanden! Alle weisen eine "sehr gute" bis "gute" Qualität auf. Mindestens vier Mal pro Jahr wird das Freiwasser von den Mitarbeitern des Gewässerschutzes auf ihre Qualität überprüft.
"Die Bewertung des Zustandes erfolgt durch Vergleich des "Ist-Zustandes" mit dem natürlichen Zustand", so Andreas Unterweger, zuständig für den Gewässerschutz des Landes. Das bedeutet: Ungetrübtes Badevergnügen in den Sommerferien für die Familien.

Physikalisch wie chemisch "fit"
Alle großen Salzburger Seen - Zeller See, Fuschlsee, Wolfgangsee, Obertrumer See, Mattsee, Grabensee und Wallersee - weisen eine hohe Wasserqualität auf. "Sie befinden sich hinsichtlich der relevanten physikalisch-chemischen Parameter und der Menge und Zusammensetzung der Algen in einem "sehr guten" beziehungsweise "guten" Zustand", so Unterweger.

 "Algenfutter" Phosphor hält sich in Grenzen
Der Nährstoff Phosphor begünstigt das Wachstum von Algen. Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass der Anteil in den phosphorarmen Seen wie dem Zeller See, Fuschlsee und Wolfgangsee nach wie vor sehr niedrig ist. Der Obertrumer See befindet sich mit einem Gesamtgehalt von aktuell elf Mikrogramm pro Liter stabil im mäßig nährstoffreichen Zustand, der Mattsee mit sieben Mikrogramm/Liter (großes Becken) beziehungsweise elf Mikrogramm/Liter (kleines Becken) im Übergangsbereich des nährstoffarmen zum mäßig nährstoffreichen Zustand. Im Freiwasser des Grabensees wurden aktuell Gesamtkonzentrationen von 23 Mikrogramm pro Liter ermittelt, dies entspricht einem nährstoffreichen aber immer noch guten Gewässerzustand.

Wallersee halbierte Phosphorkonzentration
Der Wallersee als größter Vorlandsee wies zum Zeitpunkt der Probenentnahme im Frühsommer eine Gesamtphosphorkonzentration von nur neun Mikrogramm pro Liter und somit weniger als die Hälfte jener des Vergleichstermins des Vorjahres auf. "In den vergangenen zwei Jahren wurde beobachtet, dass die stabile Schichtung des warmen Oberflächenwassers und des kalten Tiefenwasser zwischen Frühjahr und Herbst deutlich länger andauerte. Das kann zu einer Sauerstoffarmut bis in die oberen Seeschichten führen", erklärt Martin Priewasser vom Gewässerschutz des Lande

 
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