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Salzachbrücke

Durchgefühlt und ausgesaugt

ISBN: 978-3-8353-3104-4
224 Seiten, geb., Schutzumschlag
Format: 120 x 200 mm
Wallstein Verlag
18,90 Euro (D), 19,50 (A)


Eine erste quellenkritische Auswahl seiner Dichtungen. Besorgt und mit einem begleitenden Essay versehen von Ludwig Laher.
Ein wacher Geist und unverwechselbarer, kompromissloser Mensch – das ist der österreichische Vormärzdichter Ferdinand Sauter. Zu Lebzeiten will er kein einziges Buch veröffentlichen, sogar Adalbert Stifter kann ihn nicht dazu überreden. Seine große Popularität im Wien des 19. Jahrhunderts verdankt er Flugschriften mit seinen Gedichten und der scheinbaren Omnipräsenz in vielen legendären Gastwirtschaften, wo ihm Leute aller Stände andächtig lauschen. Im Jahr nach Sauters Tod erscheint 1855 die erste, allerdings zensierte Auswahl seiner Texte, von der alle weiteren Herausgeber abschreiben. „Durchgefühlt und ausgesagt“ ist somit die erste verlässliche Sauter-Edition, da Ludwig Laher bei seiner Auswahl die handschriftlichen Quellen herangezogen hat. Zum Teil bisher unbekannte oder grotesk entstellte Lyrik von erstaunlicher Aktualität tritt, ausführlich kommentiert, vor ihr Publikum…
 
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