. .
Salzachbrücke

Die Tricks der Frühlingsblumen

Die Wetterprognosen werden immer besser, der Frühling kommt zurück. Zeit für die so genannten Frühblüher, die Salzburg jetzt bunter machen. Um dem Frost zu trotzen, haben sie einige Tricks auf Lager. Schönheit ist aber nicht alles, die Frühstarter unter den Blumen sind wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln, daher ganz oder teilweise geschützt. Und auch die Weidenarten, wie die Palmkätzchen, dürfen nicht in Massen für die Ostersträuche verwendet werden. "Diese Pflanzen sind für die junge Brut und damit die Entwicklung der Bienenvölker unverzichtbar", betont Naturschutzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler.

Die Natur ist immer wieder faszinierend. Die sogenannten Frühblüher haben einige Tricks, um so früh ihre Pracht zu entfalten. Den Winter überdauern sie als Zwiebeln, Wurzelknollen und unterirdische Sprossen. In den Pflanzensäften lagern sie Salze oder wasserlösliche, organische Verbindungen ein, die sie in frostigen Nächten vor dem Erfrieren schützen. Damit sind sie die ersten Nahrungsquellen für Wildbienen und Hummeln. Für den Menschen sind sie lediglich schön anzuschauen, weil teilweise giftig (Schneeglöckchen, Schneerose und Lerchensporn). Dabei sollte es auch bleiben, denn die meisten "Frühstarter" sind ganz oder teilweise geschützt.

Vollkommen geschützte Frühlingsblumen: Seidelblast, Alpen-Krokus (Stadt Salzburgund Umgebung) und auch die Stechpalmen, auf die somit in den Palmbuschen verzichtet werden muss. Alle dürfen weder beschädigt, noch gepflückt oder verpflanzt werden.

Teilweise geschützte Frühlingspflanzen: Frühlingsknotenblume, Schneeglöckchen, Schneerose. Bis Ende April zählen auch alle natürlich vorkommenden Weidenarten dazu, wie zum Beispiel die Palmkätzchen. Alle dürfen nur als kleiner Handstrauß oder als einzelne Exemplare aus der Natur entfernt werden.

 

 
Werbung