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Salzachbrücke

Damit wir ins Gleichgewicht kommen

Trotz gestiegenem Gesundheitsbewusstsein gehören Übergewicht, Rheuma, Gicht sowie Stoffwechselbeschwerden & Co keineswegs der Vergangenheit an.

Sylvia Nachtmann (31122018)

Nicht alles liegt in unserer Hand, aber für unser Wohlbefinden und das Wohlbefinden der ganzen Familie können wir selbst aktiv werden und auch viel erreichen.  Ausreichend Bewegung, möglichst an der frischen Luft, ausgewogene Ernährung, psychische Anregung (Eustress = guter Stress) statt „Stress“ (Dystress = ungesunder Stress), soziale Wärme und Humor – so könn(t)en wir in wohlige innere wie äußere Balance kommen.
Leider spielt’s das nicht immer, wie wir wissen. Und ehe wir es bemerken, stecken wir im „Circulus vitiosus“, einem Teufelskreis aus einander verstärkenden Problemen – von Heißhunger über Schlafstörungen, Hektik und Abgeschlafftheit bis zu kreisenden Sorgen und dem Gefühl, sich nicht mehr erholen zu können.

Wohlbefinden umfasst uns als Ganzes
Um uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wird zunehmend auf unsere Wurzeln, und zwar auf unseren Bezug zum Natürlichen verwiesen. Entgiften – oder moderner ausgedrückt: Detox – wird propagiert. Und Entsäuern. Beides wohl zurecht. Hinzu kommt das Ergänzen fehlender Substanzen. Klingt kompliziert und ist es für Laien auch – deshalb steht in Zeiten überschwappender Informationen die persönliche Beratung wieder ganz oben.

Tees und Pflanzenmischungen
Spezielle Teemischungen, teils mit bis zu 50 Inhaltsstoffen, bieten sich zum Lösen von Schlacken an. Dieser erste Schritt soll durch basische Ernährung unterstützt und fortgesetzt werden – also rein pflanzliche Kost, am besten ergänzt durch konzentriertes Pflanzen-Kräuter-Granulat, welches mit zahlreichen Mineralstoffen und Spurenelementen, Vitaminen, essentiellen Fett- und Aminosäuren und Ballaststoffen unseren Gesamtorganismus „nährt“, aufbaut und ausgleicht.
Und vergessen wir nicht die Haut, unser flächengrößtes Organ: basische Körperpflege nimmt ausgeschiedene Säuren und Schadstoffe auf und unterstützt dadurch die anderen Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren), was eine Entlastung von Körper und Seele mit sich bringt.

Basische Entlastungsphasen
Es wird empfohlen, „Entlastungsphasen“ zur Gewohnheit werden zu lassen: Ein Tag basische Kost pro Woche oder ein basisches Wochenende pro Monat oder eine basische Woche pro Jahr ... Natürlich erfordert es ein gewisses Maß an Disziplin, bis ein solches Programm zur Gewohnheit geworden ist, auf die man im besten Fall gar nicht mehr verzichten möchte.
Während der Entlastungphase wird allerdings Verzicht verlangt – von Genussgiften. Also mal ohne Kaffee, Alkohol und Nikotin auskommen. Etwas, was für Schwangere selbstverständlich ist oder sein sollte, die sich und ihr Baby mit natürlichen Vitalstoffen versorgen möchten.

Urkraft von Sole und Enzian in Kombination
Eine altbewährte Methode ist Salzsole aus Natursalz (nicht raffiniert) und reinem Wasser. Manche Leute schwören auf Sole-Trinkkuren, andere verwenden sie äußerlich.
Neuerdings wird die Kraft der Natursole mit der Kraft der Wurzel des Gelben Enzians in Verbindung gebracht. Da die Wildpflanze unter Schutz steht, werden Pflanzen aus Kulturen verwendet und unter anderem zu Produkten für äußerliche Anwendungen kombiniert.
So wirken die wertvollen Inhaltsstoffe der Natursole mit den Bitterstoffen der Heilpflanze Enzian zusammen und verstärken sich gegenseitig. Einreibungen mit alkoholfreien Gel-Mixturen stärken und vitalisieren Muskeln und Gelenke, beleben müde Beine und Füße, kühlen und aktivieren. Wer im Alltag oder Beruf viel stehen muss, kann sich mit wenigen Tropfen Enzian-Sole rasch und unauffällig zu einem „Frische-Kick“ verhelfen. Wünscht man intensivere Wirkung, kann man einen mit Extrakt getränkten Stützverband auflegen.
Verfügt man über mehr Zeit, sorgt ein Fußbad mit einem Enzianbitterstoff-Extrakt für neuen Schwung. Ein warmes Extrakt-Wannenbad vor dem Schlafen entspannt und beruhigt, indem es Stoffwechselfunktionen quasi in Ordnung bringt. Und ruhiger Schlaf ist eine der Voraussetzungen für ein stabiles Wohlbefinden.
 
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