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Salzachbrücke

Das Herz am rechten Fleck - und im richtigen Takt

So lange es uns gut geht, hauen wir auf die Pauke. Wir leben nicht immer „vernünftig“, wir essen, was uns vor die Nase kommt, naschen oder völlern sogar und bewegen uns zu wenig ... zumindest manchmal? Und der Blick ins Glas, der Zug an der Zigarette?
Mit zunehmendem Alter steigt dann die Tendenz zu Bluthochdruck, Diabetes Mellitus kann hinzukommen, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und eventuell auch Adipositas – allesamt Risikofaktoren für koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall.

Mit der Kraft von Pflanzen
Heilerfahrungen mit Pflanzen sind aus uralten Zeiten überliefert. Keltische Druiden schnitten bei Vollmond mit goldener Sichel Misteln von Eichen und bereiteten ihre kultischen Säfte zu (nicht nur Asterix’ berühmten Zaubertrank, den wir doch alle mal gerne kosten würden). Heute sind viele jener pflanzlichen Inhaltsstoffe analysiert, deren Wirkungen sich bei unterschiedlichen Beschwerden entfalten.

Mistelkraut stärkt den Herzmuskel
Die Mistel, die im tiefen Winter reift, findet traditionelle Anwendung zur Unterstützung des Kreislaufs. Heute braucht kein Druide mehr auf Bäumen herumzukraxeln, wir können naturreine Heilpflanzenprodukte in Bioläden und Drogeriemärkten kaufen. Die erforschten Inhaltsstoffe der Mistel bewähren sich bei leicht erhöhtem Blutdruck, Kopfdruck, Schwindel, Herzbeschwerden und beugen Verkalkungen vor.
Im Presssaft aus frischem Mistelkraut (am besten geerntet im März/April, wenn die Heilkraft am ausgereiftesten ist) wirken natürliche Substanzen ineinander: Stärkung des Herzmuskels sowie Senkung der Gefäßwandspannung, was insgesamt einer Entlastung von Herz und Gefäßen gleichkommt. Und dies verbessert das Allgemeinbefinden. Mistelkraut-Presssaft wird für eine Langzeiteinnahme empfohlen, um merkbare Blutdruckkorrekturen zu erwirken.

Die Vielzahl von Inhaltsstoffen
Das Interessante bei Heilpflanzen liegt in der natürlichen, kongenialen Zusammensetzung und Balance der Wirk- und Begleitstoffe. Die Vielzahl von Inhaltsstoffen bildet die wirksame Einheit, die jeweils einzigartige Komplexität, die dem phytotherapeutischen Grundprinzip entspricht.
Naturreine Heilpflanzen-Presssäfte beinhalten die Wirkstoffe der kompletten Pflanze, wie Flavonoide, ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe, Spurenelemente, Mineralien und Vitamine in naturbelassener und unveränderter Form. So können sich die naturheilkundlich über Jahrhunderte bewährten Wirkungen entfalten.

Weißdorn – das Multitalent für Herz und Kreislauf
Crataegus, zu deutsch Weißdorn, wird als pflanzliches Arzneimittel zur Verbesserung der Herzleistung von diversen Herstellern angeboten. Filmtabletten, Dilutionen, Tropfen, Elixiere, Kapseln oder homöopathische Urtinktur und Tabletten berufen sich auf die überlieferte Wirkung des Weißdorn. Weißdorn-Presssaft aus frischen Weißdornblättern mit Blüten und Fruchtmark ist besonders gut verträglich und wird gut in seiner ganzheitlichen Qualität aufgenommen. Weißdorn Heilpflanzensaft gibt es als zugelassenes Arzneimittel und wirkt besonders in Kombination mit blutdruckregulierendem Mistel-Heilpflanzensaft.

Crataegus auch in der Schulmedizin
Seit Jahrhunderten bewährt sich Weißdorn, der zu den Rosengewächsen zählt, als Unterstützung des Kreislaufs und allgemein bei nachlassender Leistung des Herzens sowie nervösen Beschwerden.
Herztätigkeit und Blutdruck werden normalisiert – wobei erhöhter Blutdruck gesenkt und Beschwerden eines zu niedrigen Blutdrucks, wie Müdigkeit oder Schwindel, ausgeglichen werden. Auch die Schulmedizin verordnet Crataegus-Präparate zur Behandlung leichter Herzinsuffizienz.
Leichter Bluthochdruck, Arteriosklerose und Frühformen einer Herzinsuffizienz lassen sich gut mit Weißdorn behandeln, wohlgemerkt: nach vorheriger ärztlicher Abklärung.
Typische Signalsymptome lauten: Atemnot, Herzjagen und -klopfen, Bluthochdruck, Schwindel, Konzentrationsschwäche und Müdigkeit. Auch ein „Altersherz“ oder ein nach einem grippalen Infekt „angegriffenes“ Herz kommt durch verbesserte Durchblutung und erhöhte Versorgung mit Nährstoffen wieder zu gesteigerter Leistungskraft.
Wer seinem Herzen und Kreislauf bewusst Gutes tun möchte, ergänzt die pflanzliche Behandlung mit einem begleitenden, maßvollen Ausdauertraining.

Langfristige Wirkung
Wie bei pflanzlichen Heilmitteln meist üblich, tritt die breite Wirkung erst nach einigen Wochen regelmäßiger Einnahme ein. Dafür hält die Wirkung nach Absetzen noch längere Zeit an.
Da keine Gewöhnungseffekte auftreten, eignen sich Weißdornprodukte zur langfristigen Einnahme. Bei Kreislaufproblemen oder Erschöpfung durch Sommerhitze und Stress können 10 ml Weißdorn-Presssaft als Soforthilfe wieder auf die Sprünge helfen.

Ärztliche Abklärung
Wie in der Einleitung erwähnt, ist mit Herzbeschwerden nicht zu spaßen. Sollte sich eine Ansammlung von Wasser in den Beinen zeigen, wird vor einer Selbstmedikation gewarnt und zur Rücksprache mit dem Arzt geraten. Dringend erforderlich ist die ärztliche Konsultation bei Schmerzen in der Herzgegend, die in Arme, Oberbauch oder Halsregion ausstrahlen.
 
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