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Salzachbrücke

Schlank durch die „Affendiät“

lle Jahre wieder tauchen neue Vorschläge zum Abspecken (pardon!) auf, vor allem im Frühjahr, wenn wir den winterlichen Kilos zu Leibe rücken wollen. Diverse Diät-Ideen gelangen aufs Tapet und frisch aufgewärmte Tipps, die schon mal in der Versenkung gelandet waren, kommen zu neuen Ehren. Weil auch die Welt der Abnehm-Diäten nicht gänzlich von der Pike auf neu erfunden werden kann, werden innovative und altbewährte Erkenntnisse und längst vergangene „Diät-Moden“ kombiniert und vermixt und mit griffigen Namen versehen.

Von der Bananendiät zur Affendiät
Wer jemals erschöpft und ermattet in eine Banane gebissen und sie verzehrt hat, weiß, welchen Energieschub diese krummen Dinger verleihen können. Auch dank ihres hohen Zuckergehaltes. Dieser hohe Zuckeranteil ist jedoch allen, die abnehmen wollen, zuwider. Andererseits zeichnen der hohe Vitamingehalt (Vitamin C, A, K, B), Kalium und Magnesium (gut für die Funktion von Muskeln und Nerven) sowie Enzyme unsere Bananen, Deutschlands angeblich beliebteste Obstsorte, als super gesunde Früchte aus. Darauf verzichten – mitnichten.

Grüne Banane, so heißt die Zauberlösung
Unreife, grüne Bananen heißt die Lösung. Auch unreif liefern sie wertvolle Inhaltsstoffe. Im Unterschied zu reifen Bananen spricht man bei den noch grünen Bananen von „resistenter Stärke“, die der Körper, so sagen Anhänger der Bananendiät, nicht verstoffwechseln kann – dazu Erwin Hurter vom Bioladen Freilassing: „Blutzucker und Insulinspiegel bleiben nach dem Essen schön niedrig.“ Also könne die Fettverbrennung nach dem Verzehr schneller einsetzen.

Schlankmachende Darmbakterien „füttern“
Bananen sind nicht nur die beliebteste Sorte Frucht, sie sind auch bei gewissen Bakterienstämmen äußerst beliebt und regen diese zu ihrer Vermehrung an: die sogenannten Bacteroides Darmbakterien. Sie gelten innerhalb des komplexen Darm-Mikrobioms als diejenigen, die den Darm auf „Schlankmachen“ einstellen, der Darm wird „intelligenter“ (siehe auch: SALZACHbrücke 1/17, Darmbakterien und ihr Einfluss auf Gehirn und Psyche). Dazu kommen die pflanzlichen Ballaststoffe der Banane, die den Darm in Schwung bringen.
Da grüne Bananen wenig Fructose enthalten, sind sie leberschonend und gut verträglich.

Darm in Schwung und Hunger weg
Wer den Tag mit einem Grüne-Banane-Frühstück beginnt, wird relativ rasch unerwünschte Kilos loswerden.
Bei der so genannten „Affendiät“ startet man am besten mit einem Brei aus Corakorn (indische Fingerhirse), hergestellt mit Wasser und Ananassaft (60% Wasser, 40 % Saft) und trinkt dazu eine Tasse Entwässerungstee. Corakorn liefert zusätzlich eine Reihe von Mineralstoffen, sättigt und wirkt sich positiv auf Muskeln, Bänder, Sehnen und somit auf die Beweglichkeit aller Gelenke aus.
Vormittags: zwei grüne Bananen plus stark verdünntem Ananassaft (60:40).
Zwei grüne Bananen krönen auch den Mittagstisch, jetzt mit Ananassaft püriert. Wichtig: Gesunde Fette und Gewürze, für anhaltende Sättigung, etwa Bitterstoffe in Kokosöl oder bei Ermüdung belebende Energiepflanzen in Kokosöl. Bitterstoffe dienen der Entgiftung und Guarana/Maca dem Erhalt der Leistungsfähigkeit während der Kur. Abends der gleiche Kornbrei wie morgens, dazu der Entwässerungstee. Aber nicht nach 17 Uhr!

Nicht vergessen: Seele streicheln!
Um eine Diät nicht als mühsame Strapaze sondern als Chance auf erhöhtes Wohlbefinden zu empfinden, darf oder soll man die Seele streicheln: Ein wenig Schokolade mit 99 % Kakaoanteil ist erlaubt. Oder wie wäre es mit einem Geschenk an sich selbst? Etwas zur Deko für zu Hause oder ein schönes Stück Mode für den Frühling, vielleicht eine neue Bluse? Ein fesches Sport-Outfit für den Biker? Oder den schlanken Bleistiftrock, den man schon im Schaufenster bewundert hat? Nach sieben bis zehn Tagen durchhalten könnte er passen, endlich!
 
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