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Wir machen ein Farbmagazin!
Sechs mal pro Jahr finden unsere geschätzten Leser das Farbmagazin Salzachbrücke im Postkasten. Die Meisten haben sich daran bereits gewöhnt und freuen sich auf jede neue Ausgabe. Wieviel Arbeit und welches Team hinter so einem periodischen Magazin steckt, das wollen wir ihnen hier etwas näher bringen. Es bekommen zwar nicht alle Haushalte die SALZACHbrücke zugestellt, denn unser Magazin wird durch Druckkostenbeiträge und Werbung finanziert und gilt deshalb trotz der hohen Qualität als Werbepostwurf. Und den erhalten eben nur jene, welche von Werbesendungen nicht abgemeldet sind. In Deutschland wird überdies die SALZACHbrücke an Haushalte mit „Tagespost“ versendet. Das heißt, es wird in der Erscheinungswoche mit der normalen Tagespost mitgenommen und nicht extra zugestellt. Dafür können aber all jene, die in der Erscheinungswoche keine Post bekommen, unser Magazin beim Bäcker oder Metzger um’s Eck gratis mitnehmen.

Monate der Vorplanung
Während Sie diese Zeilen lesen, grübelt unser Redaktions- und Produktionsteam bereits über die übernächsten Ausgaben. Die Themen des nächsten Magazins sind bereits fertig (mit Ausnahme der ganz aktuellen Beiträge, für die wir immer ein paar Seiten frei halten). So sitzen wir regelmäßig beim Pressefrühstück und beschließen die Aufgabenteilung. Nachdem die Themen festgelegt sind, wird ein Fragenkatalog (Was interessiert die Leser?) zu jedem Thema erstellt und unsere Redakteure beginnen mit den Recherchen. Weil ein Artikel nur mit gutem Bildmaterial interessant wird, fotografiert ein Teil unseres Teams gezielt zu jedem Artikel oder wir kaufen Bildmaterial zu. Auch aus unserem Archiv von über 10.000 Fotos finden wir immer wieder etwas Brauchbares.

Nutzen für die Wirtschaft
Unsere Kundenkontakter informieren rechtzeitig Betriebe und Dienstleister über die bevorstehenden Themen, damit diese sich rechtzeitig darauf einstellen und sich passend präsentieren können. So wird die SALZACHbrücke ein perfektes Transportmedium zum Nutzen von Firmen, die ihre Aktionen, Dienstleistungen, Produkte usw. vorstellen wollen. Die Wirtschaft soll dadurch angekurbelt, Arbeitsplätze gesichert und Kaufkraft in der Region gehalten werden.

Die Produktion
Die recherchierten Texte kommen dann zu uns ins Verlagsbüro. Dort wird erst mal alles gelesen, ergänzt, gekürzt, nachrecherchiert oder nachfotografiert. Die Artikel, die wir unaufgefordert von unseren Lesern, Vereinen, Gemeinden, Musikkapellen usw. bekommen, werden ebenfalls geprüft, komprimiert und nach Möglichkeit eingeplant.

Qualität kostet Geld
Da die Herstellung eines Magazin in dieser Qualität natürlich auch mit enormen Kosten verbunden ist, kann der endgültige Umfang bzw. die Großzügigkeit der Gestaltung erst nach einem Überblick des Anzeigenaufkommens festgelegt werden. Schließlich wird die SALZACHbrücke ja nicht verkauft, sondern gratis verteilt. Am Ende müssen mit den Einnahmen aus der Werbung die Arbeit der Mitarbeiter sowie Druck und Postversand bezahlt werden.

Am Ende wird es immer eng
Seitenweise wird jeder Artikel dann auf modernsten Apple-Computeranlagen gesetzt und gestaltet, die Anzeigen passend dazu platziert und jeder Artikel korrekturgelesen. Um den Platz professionell zu füllen, werden Texte nochmals umgebaut oder gekürzt, Fotos ergänzt oder verkleinert. Für diesen aufwändigen Part stehen unter der Leitung von Monika Tiefenthaler zwei Mitarbeiter zur Verfügung. Je näher der Drucktermin kommt, je enger der Platz in der Zeitung wird, desto stressiger wird der Job. Eine fixe Arbeitszeit gibt es jetzt nicht mehr, die Zeitung muss termingerecht fertig werden, letzte Änderungen und Kundenwünsche werden umgesetzt, Dateifehler ausgemerzt. Schließlich muss zum Drucktermin alles funktionieren.

Workflow für den Druck
Eine der heikelsten Details ist dann das Aufbereiten der Druckdatei. Die Druckerei braucht eine druckfähige Datei von der gesamten Zeitschrift. Mit richtigen Dateiformaten, Überfüllern für abfallende Bilder, korrekter Farbkonvertierung usw. usw. Das Aufbereiten dieser Datei erfordert viel Know-how und manchmal viel Geduld bei der Fehlersuche. Falls auch nur in einem Inserat ein Fehler steckt, steht alles. Dann heißt es, den Fehler suchen und beseitigen. In wenigen Stunden ist alles vorbei. Die fertige Druckdatei wird dann mittels Datenupload auf den Server der Druckerei geschickt. Die fertigt nochmals einen Kontrollausdruck an und nach Kontrolle und Freigabe dieses „Proofs“ atmen wir durch. Jetzt ist die Technik am Zug. Vor unserer Haustür steht mit der Oberndorfer Druckerei eine der modernsten Druckereien der Welt! Der hohe technische Standard und die Flexibilität in der Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort ermöglicht es, praktisch über Nacht unser gesamtes Magazin zu drucken, zu fertigen und zur Post zu bringen. Bei jedem Erscheinen einer neuen Ausgabe freut sich das gesamte Team auf das erste Exemplar! Gierig blättern wir beim Pressefrühstück die druckfrische SALZACHbrücke durch und nach kurzem hin und her, Lob und Verbesserungsvorschlägen geht alles wieder zur Tagesordnung über: „Was bieten wir unseren Lesern in der nächsten Ausgabe?“
 
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